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SASA

Herzlich willkommen!

 

haben Sie schon Ihren Frühjahrsputz geplant? Einmal durch die Wohnung wirbeln und alles ist wieder in Ordnung? Meist ist es damit nicht getan. Es haben sich zu viele Sachen angesammelt und versperren einem den Weg beim Putzen. Erstmal aufräumen und ausmisten ist angesagt. Doch wohin mit all den Sachen? Wie einfach haben es da doch die Minimalisten und Frugalisten.

Frugal bedeutet tatsächlich »einfach«. Dieser Lebensstil hat seinen Ursprung in den USA und findet in Deutschland immer mehr Anhänger. Ziel der Frugalisten ist finanzielle Unabhängigkeit: Nicht mehr als fünf Tage die Woche arbeiten zu müssen, mit allerspätestens 40 Jahren den Beruf an den Nagel zu hängen und von dem Geld zu leben, das sie zuvor gespart und vermehrt haben. Ist das möglich? Ja, sagen die Fans.

Die Minimalisten hingegen reduzieren die Anzahl der Gegenstände in ihrem Haushalt und hinterfragen jeden Kaufwunsch. Durchschnittlich hat jeder Europäer rund 10.000 Gegenstände im Haushalt, wobei er nur rund 20% täglich nutzt. Ziel der Bewegung ist nicht, möglichst wenig Dinge zu besitzen, sondern den Besitz auf die Dinge zu minimalisieren, die wirklich wichtig sind – die man liebt und regelmäßig braucht. Es gibt Anhänger des Trends, die gerade mal 70 Dinge besitzen, und sie sagen, alles was innerhalb eines Jahres nicht gebraucht wird, kann weggegeben werden.

Ich finde, man muss nicht gleich Frugalist oder Minimalist werden, um eine Antwort auf den Konsumrausch und Päckchenwahn zu geben. Gewiss aber ist es kein Fehler, beim Frühjahrsputz mal die Gegenstände zu hinterfragen, die da abgestaubt und gereinigt werden, und »Nicht-Kaufen« kann wie eine »Konsum-Fasten-Kur« sein. Vielleicht bleibt mancher dabei und lebt damit leichter.

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wünschen wir einen unbeschwerten Frühling und ein gesegnetes Osterfest.



Ihr Allgäuerinnen-Team